SG Salmbachtal
SG Salmbachtal

Aufstieg A-Klasse Saison 2003/2004

KREISLIGA B II: Sehlem auf der Suche

Sehlem. (F.Z.) Während die SG Sehlem einen guten Saisonstart hinlegte, verlief er für die SG Niederemmel eher schleppend.

Mit drei Siegen in Folge und 14:2 Toren hat die Elf von Trainer Rudi Roth-Noss endgültig den Beweis erbracht, dass der Aufstieg in die Kreisliga A nur über die kampfstarke SG Sehlem führt. In diese Sieges-Euphorie platzte nach dem 5:0-Kantersieg beim FC Bergweiler ein dicker Wermutstropfen, da sich der zuletzt überragende Torwart Uwe Minnebeck, der bereits seit Wochen über starke Beschwerden in der Hüfte klagte, bereits am Montag im Krankenhaus Wittlich einer Operation unterziehen musste. Der Grund: In der Hüfte hatte sich ein starker Bluterguss gebildet. Nach Aussage von Roth-Noss fällt Uwe Minnebeck mindestens sechs Wochen aus.

Da kein gleichwertiger Torwart zur Verfügung steht, muss nun improvisiert werden. Variante eins: Einer der beiden AH-Torhüter, Ali Baden oder Horst Jonas, wird reaktiviert. Variante zwei: In einer Blitzaktion wird ein Torwart gefunden, der bei seinem bisherigen Verein sechs Monate nicht mehr gespielt hat. Als einer dieser Kandidaten wurde bereits der ehemalige Sehlemer Torwart Alwin Lorig gehandelt, der bei der SG Liesertal seine Laufbahn offiziell beendet hat. Ansonsten kann Trainer Roth-Noss aus dem Vollen schöpfen; lediglich hinter dem polnischen Libero Hubert Runge (Schichtdienst) steht noch ein kleines Fragezeichen. Mit Frank Barzen und Andreas Lorig agieren zwei zuverlässige Akteure in der Innenverteidigung. Aus dem kompakten Mittelfeld ragen Spielmacher Thomas Keich, Daniel Esch, Sven Hasenstab, Marco Ertz sowie der Senkrechtstarter der Saison und Torschütze vom Dienst, Alexander Klippel, heraus. Im Sturmzentrum sind die Routinier Axel Esch, Mario Haier sowie Wolfgang Klar torgefährlich: 16 Treffer hat die SG Sehlem bislang erzielt - die meisten der gesamten Liga.

Nach einem total missglückten Saisonstart bahnt sich nun bei der SG Niederemmel/Piesport die positive Wende an: Das 1:0 in Mülheim schien jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung zu sein. Obwohl die Elf von Trainer Günter Schäfer am letzten Spieltag pausieren musste (Partie gegen Zeltingen wurde verlegt), ist die Elf nach Aussage von Trainer Schäfer "super drauf, da meistens zwischen 18 und 22 Spieler an den Trainingseinheiten teilnahmen". Aus dem schwachen Start hat Schäfer Konsequenzen gezogen und Änderungen in der Mannschaft vorgenommen: Der bisherige Torwart Mike Münster wurde durch das große Torwarttalent aus der Reserve, Christoph Franzen, ersetzt. Zudem übernahm der ehemalige Torjäger Marc Diedrich die Rolle des Spielmachers im Mittelfeld.

 

Datum: 18. September 2003

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SPIEL DES TAGES : Viele Ausfälle, keine Einfälle

Von unserem Mitarbeiter 
LUTZ SCHINKÖTH

MÜHLHEIM. Die SG Sehlem hat ihre Führungsposition nach dem 2:0-Auswärtssieg bei der auf eigenem Platz immer noch tor- und sieglosen SpVgg. Mülheim/Brauneberg gefestigt.

Für die SG Sehlem war es ein besonderes Spiel. Denn erstmals reisten die Salmtaler als Tabellenführer nach Mülheim. So verwunderte es niemanden, dass Trainer Rudi Roth-Noss von Beginn an den Vorwärtsgang einlegte. Bei Frühherbst-Wetter hatten die Gäste bereits früh ihre erste Chance, als Thomas Keich aus der Drehung Mülheims Keeper Andreas Jakobs prüfte (8.). Danach machte der Klassenbeste das erste Mal ernst: Mario Haier erzielte aus abseitsverdächtiger Position das frühe 1:0 für die Gäste (11.).

So waren die Gastgeber gezwungen, ihr Heil in der Offensive zu suchen. Ein schwieriges Unterfangen, waren doch fünf Stammspieler auf Eis gelegt. Lediglich der angeschlagene Detlev Hesse lichtete das Lazarett des Tabellenzehnten und wurde im zweiten Abschnitt eingewechselt.

Augenscheinlich war, dass es die Haas-Elf versäumte, aufzurücken. So hatte es der Spitzenreiter relativ leicht, sein gewohntes Spiel aufzuziehen ohne dabei sonderlich gestört zu werden.

"Aggressiver! Beißen!". Die Forderungen von Mülheims Coach Haas bezogen sich vor allem auf die Defensivabteilung, die erhebliche Mühe mit Haier, Axel Esch und Keich hatte. Das Bemühen von Mülheims Rumpfelf war durchaus erkennbar, kaschieren konnten sie die zahlreichen Ausfälle und die wenigen Einfälle jedoch nicht. Zu wenig Durchsetzungsvermögen im Angriff, zu wenig Anspielstationen im Mittelfeld waren die Konsequenz. Auch wenn die Spielvereinigung besser ins Spiel kam, waren die Sehlemer die stärkere Mannschaft, weil sie die durchdachtere, reifere Spielanlage besaß.

Die Kabinenpredigt von Ralf Haas fiel hart, aber herzlich aus. Dieser forderte, "mehr Herz zu zeigen. Ihr könnt doch Fußballspielen. Wir dürfen uns die Butter so nicht vom Brot nehmen lassen. und müssen jetzt mehr riskieren."Haas meinte damit die Einwechslung der beiden Offensivkräfte Jakobs und Detlev Hesse, die den zu oft allein gelassenen Thorsten Kien unterstützen sollten. Tatsächlich kam mehr Bewegung ins Mülheimer Spiel, doch die Ungenauigkeiten beim Abschluss blieben. Wie lange sollte die Torflaute noch anhalten? Nicht nur diese Frage beschäftigte die Verantwortlichen bei den "Blauen", sondern auch das Defensivproblem. Zu unkonzentriert und zu weit weg standen die Verteidiger, so dass sich immer wieder gefährliche Situationen anbahnten. Als Sehlem unverständlicherweise einen Gang zurückschaltete und die Gastgeber sich anschickten, den Ausgleich zu machen, erwischte es sie eiskalt.

Keich setzte sich geschickt auf der linken Außenbahn in Szene, und Daniel Esch schob mutterseelenallein zum entscheidenden 2:0 ein (65.). Es war bezeichnend, wie es die Mülheimer erwischte. In ihrer größte Druckphase traf es sie mitten ins Herz. Die Roth-Elf zelebrierte nicht den technisch ansprechenden Hurra-Fußball, sondern spielte effektiv. Mit wenigen Stationen wurde das Mittelfeld überbrückt und die Spitzen bedient. Freilich hatte die Haas-Elf jetzt mehr vom Spiel, zwingende Chancen blieben allerdings Mangelware; Zimmermanns Geschoss entschärfte der neue Keeper Alwin Lorig großartig. Derselbe Spieler traf anschließend aus der Nahdistanz nur Keeper Lorig, der wieder in der richtigen Ecke war (75.,79.). Vielleicht lag der feine Unterschied in der Qualität der Abwehrverbände, weil die Rot-Weißen mit Libero Jörg Kronauer einen umsichtigen Abwehrchef hatten.

Zwei Minuten vor Schluss traf Marco Ertz nach einem Konter das leere Tor nicht.

Abschließend konstatierte Mülheims Trainer Haas ernüchternd: "Natürlich bin ich enttäuscht. Wir haben zu wenig nach vorn gespielt. Außerdem fehlte uns die ordnende Hand im Mittelfeld. Jetzt hoffen wir, dass die Spieler, die verletzt sind, bald wieder kommen". Sein Pendant Rudi Roth-Noss war zwar mit dem Ergebnis zufrieden, "aber nicht mit der spielerischen Leistung. Ein Kompliment an die Abwehr, die sicher stand. Jetzt kommen die schweren Gegner. Dann wird sich zeigen, ob wir zu Recht oben stehen."

Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/SPIEL-DES-TAGES-Viele-Ausfaelle-keine-Einfaelle;art673,257232

Datum: 28. September 2003

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KREISLIGA B II: Das Erfolgskarussell dreht sich

Von unserem Mitarbeiter 
LUTZ SCHINKÖTH

LAUFELD/NIEDERÖFFLINGEN. Am Sonntag um 12.45 Uhr steigt in Niederöfflingen das Top-Spiel der Kreisliga B II zwischen der Reserve der SG Laufeld und dem Tabellenzweiten SG Sehlem. Beide Teams wollen den Sieg, obwohl die Salmtaler ersatzgeschwächt in die Eifel reisen.

Die mäßigen, tristen Jahre bei der Reserve der SG Laufeld scheinen vorbei. Denn das Team von Coach Rainer Schwind erklomm am vorigen Spieltag den zwischenzeitlichen Gipfel ihrer B-Liga-Staffel.

Für jede höherklassig spielende Mannschaft ist es wichtig, dass der Unterbau einer spielstarken, erfolgsorientierten und motivierten zweiten Mannschaft stimmt. Dieser fromme Wunsch ist in Laufeld Realität geworden. Der neue Trainer Rainer Schwind, der in der vorigen Spielzeit selbst noch die Stiefel für die erste Mannschaft schnürte, hat es geschafft, aus vielen Talenten eine homogene, konditionsstarke Mannschaft zu formen, die gewillt ist, sich der "Ersten" unterzuordnen und trotzdem selbst aufzusteigen. "Der starke Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist herausragend. Entscheidend ist aber, dass wir mit der ersten Mannschaft zusammen trainieren, und das drei Mal die Woche. So sind wir ein höheres Tempo und eine anpruchsvollere körperliche Gangart gewohnt", nennt Schwind zwei Gründe für den kometenhaften Aufstieg der Laufelder.

Am Sonntag wollen die Eifeler gegen den ehemaligen Spitzenreiter SG Sehlem Farbe bekennen und mit einem vollen Erfolg die Führung ausbauen. Andreas Jany und Johannes Becker werden aller Voraussicht nach wegen Verletzungen nicht auflaufen. Ansonsten lassen die Laufelder das Rotationskarussell wieder kreisen und bauen auf den einen oder anderen Spieler aus der Rheinlandliga-Elf. Wer das sein wird, lässt Schwind offen und wartet das gemeinsame Training am Freitag ab, wo er sich mit Kollege Sascha Meeth abspricht. Die Marschroute wird jedoch bindend sein: "Aus einer sicheren Abwehr über unseren starken Sturm Druck entfachen." Dabei setzt er auf den Faktor Geduld, denn "keiner wird nervös bei uns, wenn es mit dem Führungstor in der ersten Viertelstunde nicht klappt. Durch unser konditionelles Plus wollen wir den Gegner in der zweiten Hälfte müde spielen. Wir wollen gewinnen und wenn es in der 90. Minute ist", spricht aus des Trainers Worten eine Menge Selbstbewusstsein.

Beim Gegner SG Sehlem sieht man dem Gipfel in der Eifel mit gemischten Gefühlen entgegen. Denn die Verletztenliste bei den Salmtalern nimmt langsam beängstigende Ausmaße an. Trainer Rudi Roth-Noss fehlen sieben Stammspieler am Sonntag. Mit einem Funken Hoffnung fiebert der Trainer, der selbst auflaufen muss, der Rückkehr von Abwehr-Ass Hubert Runje sowie vom angeschlagenen Sturmkometen Alexander Klippel entgegen. Völlig unklar ist der Einsatz von Sascha Weiland, Wolfgang Klar, Axel Esch und Heiko Völkel, die "auf die Zähne beißen müssen, um unsere personelle Situation etwas zu entspannen", frohlockt Roth auf wenigstens 13 Spieler.

Dennoch will der Coach offensiv spielen und selbst die Abwehr stärken. Ob er dafür Routinier Jörg Kronauer erneut gewinnt, hängt von dem Akteur selbst ab, denn mit Barzen, Andreas Lorig und den beiden Keepern Minnebeck und Alwin Lorig fällt fast die komplette Abwehr aus. Im Tor wird daher Sven Westerhoff stehen, der vergangenes Wochenende gut gehalten hat. Des weiteren hofft Roth auf den Flügelstürmer Marco Ertz sowie auf Axel Jeutter.

 

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KREISLIGA B II: "Bacchi" hofft auf reichen Ertrag

Von unserem Mitarbeiter 
LUTZ SCHINKÖTH

PIESPORT. Wenn der Tabellenfünfte und der Dritte aufeinander treffen, sind die Voraussetzungen für ein Spitzenspiel erfüllt. So auch am Sonntag: Die SG Piesport empfängt die SG Sehlem. Auf beide Mannschaften warten die Wochen der Wahrheit.

Der 1:0-Auswärtssieg beim SV Zeltingen ist für die Verantwortlichen der SG Niederemmel sicherlich höher einzustufen, als der doch recht mühelose Sieg der Sehlemer gegen Tabellenschlusslicht Bergweiler. Deshalb wird die Elf von Coach "Bacchi" Schäfer als Favorit in das Verfolger-Duell gehen. Schäfer: "Das ist ein eminent wichtigen Spiel, wo es um mehr als nur drei Punkte geht. Wir sind zum Siegen verdammt und müssen eine Serie hinlegen, wollen wir an Platz zwei noch rankommen. Wer weiß, vielleicht geht der Vizemeister ja doch noch in die Aufstiegs-Relegation", mutmaßt der ehemalige Wittlicher Oberligaspieler.

Junge Talente in Lauerstellung

Die Niederemmeler haben sich in Zeltingen spielerisch gesteigert und kämpferisch dagegengehalten. 22 Punkte aus den vergangenen acht Partien belegen den Aufwärtstrend. "Dass wir zum dritten Mal zu Null gespielt haben, freut mich besonders, denn unsere Abwehr war in der Hinrunde teilweise sehr anfällig." Doch mit Libero Thomas Kirsten sowie den Manndeckern Jens Huppers und Mario Schwang hat die SG erfahrene Leute im Defensivbereich. Es fehlen allerdings Marco Schenden, Oliver Rube und Martin Eifel. Dafür stehen die Talente Dennis Kettern und Tobias Arens in Lauerstellung. Zudem hat Günter Schäfer mit dem noch für die A-Jugend spielberechtigten Pedro Fernandez ein weiteres Trumpf-Ass in der Hinterhand. Jeder, der den Piesporter Coach kennt, weiß, dass das 1:2 aus dem Hinspiel an ihm nagt. "Stellen wir die fahrlässigen Fehler in der Abwehr ab und nutzen wir endlich die heraus gespielten Möglichkeiten, ist Platz zwei am Ende drin. Doch vordringlich geht es darum, mit einem Sieg mit unserem Gegner gleichzuziehen".

Beim Gegner aus Sehlem sind die Verantwortlichen guter Dinge, die positiven Ansätze aus dem "Spiel gegen Bergweiler auszubauen. Sicherlich hätten wir zweistellig gewinnen können, doch ein guter Keeper und das eigene Unvermögen haben dieses Unterfangen scheitern lassen. Für uns kommen jetzt die Wochen der Wahrheit", sagt Trainer Rudi Roth-Noss, der seinen Trainerkollegen noch aus alten Wittlicher Zeiten kennt.

Nach der Partie in Niederemmel warten mit Mülheim und Zeltingen zwei dicke Brocken. Dazu plagt den erfahrenen Coach die noch immer anhaltende Verletztenmisere. Sven Hasenstab und Alex Klippel fallen ebenso aus wie . Abwehr-Ass Hubert Runge wird auf Grund von Leistenproblemen diese Saison vermutlich gar nicht mehr spielen wird; der Einsatz von Axel Esch, der jetzt zum Sturmführer umfunktioniert wurde, und Axel Jeutter entscheidet sich erst am Spieltag.

Dagegen sind Sascha Weiland, Mario Haier und Torwart Uwe Minnebeck wieder fit. Letzterer wird von Altkeeper Alwin Lorig vorbildlich auf seine Aufgaben vorbereitet. An der Seite von Esch wird Youngster Wolfgang Klar stürmen. Der Defensiv-Verbund ist mit Libero Andreas Lorig, Frank Barzen und Jeutter bestens besetzt. "Wir spielen kontrollierte Offensive und wollen uns nicht verstecken. Dabei setze ich auf größte Disziplin. Wer gegen die Disziplin verstößt, muss mit Geldstrafen rechnen", bringt Roth-Noss das mögliche Erfolgsrezept auf den Punkt. "Am Abend werden die Hühner gezählt. Acht Punkte Rückstand sind trotz der Stärke der Laufelder aufholbar. Voriges Jahr führten auch die Binsfelder mit großem Vorsprung und wären fast noch von Kinderbeuern abgefangen worden."

Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/KREISLIGA-B-II-Bacchi-hofft-auf-reichen-Ertrag;art673,369273

Datum: 4. März 2004

 

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SPIEL DES TAGES : Konter mitten ins Herz

Von unserem Mitarbeiter 
LUTZ SCHINKÖTH

NIEDEREMMEL. Die SG Niederemmel hat den Anschluss ans obere Tabellendrittel mit einer 1:4-Niederlage gegen die SG Sehlem verpasst. Dagegen haben die Spieler von Trainer Rudi Roth-Noss ihre Chance auf Platz zwei gewahrt und bleiben dem Spitzenreiter SG Laufeld auf den Fersen.

Beide Mannschaften wussten, um was es an diesem nass-kalten Spätwinter-Tag ging. Niederemmel wollte den Anschluss an seinen heutigen Gegner herstellen, die Gäste ganz oben dabei bleiben. Die Sehlemer hatten anfangs mehr vom Spiel, weil sie gefälliger kombinierten. Die erste klare Chance ging jedoch auf das Konto der Schäfer-Elf, als Tobias Arens aus 20 Metern das Gehäuse nur knapp verfehlte. Anschließend prüfte Jens Huppers Keeper Uwe Minnebeck.

Auf dem gut bespielbaren Hartplatz zeigten die Gäste das durchdachtere Spiel im Mittelfeld, konnten ihre Überlegenheit aber nicht in Zählbares ummünzen. Niederemmel hingegen operierte teilweise zu zaghaft, ohne den nötigen Biss im Offensivbereich. Danach verflachte die Partie zusehends. Als es endlich einmal schnell ging und direkt gespielt wurde, beantwortete Wolfgang Klar die Frage nach dem Führungstor für Sehlem eindeutig: Einen Querschläger nutzte der 21-Jährige zum 0:1 (30.).

Sascha Weiland hatte anschließend noch zwei Mal die Gelegenheit, für eine Vorentscheidung zu sorgen, doch Piesports Torwart Christoph Franzen war auf der Hut. Auffällig bei den Platzherren war, dass sie es zu oft durch die Mitte versuchten, anstatt Arens und Kapitän Kai Herres über die Flügel zu schicken. Schäfer beklagte die fehlende Beweglichkeit im Mittelfeld sowie die leichtsinnige Spielweise im eigenen Abwehrverband und stellte deshalb im zweiten Abschnitt taktisch um. Die Miene von Schäfer erhellte sich nach zehn Minuten schlagartig, als Thomas Kirsten eine Unachtsamkeit zum Ausgleich ausnutzte - 1:1 (55.).

Im Anschluss daran übernahmen die Gastgeber die Initiative und inszenierten Angriff auf Angriff. Die verunsicherte Roth-Elf hatte in dieser Phase mehr Mühe mit dem Gegner als ihr lieb war. Marc Diedrich prüfte den Klasse-Keeper Minnebeck mit einem Distanzschuss. Jetzt kam Leben in die Partie, der Einsatz stimmte und endlich wurde auch mal schnell und steil über die Flügel gespielt.

Doch wie aus dem Nichts stellten die Sehlemer den alten Abstand wieder her, als Klar aus der Distanz abzog und Keeper Franzen den haltbaren Ball durchrutschen ließ - 1:2 (69.). Eine Viertelstunde vor Schluss stand das Spiel auf der Kippe, Niederemmel versuchte das Unmögliche, Diedrichs Kopfbälle waren nicht vom Glück begleitet - doch die Signale standen eindeutig auf Sturm. Die Sehlemer spulten ihr Pensum recht clever herunter, liefen jedem verlorenen Ball nach und praktizierten selbst bei der eigenen Führung ein geschicktes Forechecking.

Zehn Minuten vor Schluss mussten die kämpfenden Piesporter die Entscheidung hinnehmen. Daniel Esch zog aus 18 Metern ab, das Spielgerät klatschte an den Pfosten und Glücksgöttin Fortuna begünstigte Axel Esch, der genau richtig stand und keine Mühe hatte, zu vollenden (80.). Der eingewechselte Adopoka machte vier Minuten später sämtliche Hoffnungen der Moselaner zunichte.

Das 4:1 war in der Höhe sicherlich zu hoch, doch verdient war der Auswärtserfolg der Elf von Trainer Roth-Noss allemal. Günther Schäfer: "In der Phase, wo wir am Drücker waren, hätten wir mit einem bisschen Glück in Führung gehen können." Sein Gegenüber Rudi Roth bescheinigte seiner "Mannschaft eine gehöriges Maß an Abgeklärtheit. Wie wir nach dem Ausgleich und der starken Druckphase der Niederemmeler zurückkamen - das war schon sensationell."

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Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/SPIEL-DES-TAGES-Konter-mitten-ins-Herz;art673,371307

Datum: 7. März 2004

 

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KREISLIGA B II: Auch ohne Coach am Thron kratzen

Von unserem Mitarbeiter 
LUTZ SCHINKÖTH

SEHLEM. Noch immer nagt der plötzliche Rücktritt von Trainer Rudi Roth-Noss am Nervenkostüm des Tabellenzweiten SG Sehlem. Doch auch ohne Coach wollen die ehrgeizigen Sehlemer am Sonntag Abonnement-Sieger SG Laufeld ärgern und die Zähler im eigenen Lager verwalten.

Der viertletzte Spieltag der Saison bringt mit den Knüllern Sehlem gegen Laufeld II sowie Zeltingen gegen Kinderbeuern Partien mit vorentscheidendem Charakter. Laufeld scheint "durch zu sein" und als erstes Team die Fahrkarte in die höchste Kreisklasse gebucht zu haben. Doch noch fehlt ein Sieg, der möglichst in Sehlem geholt werden soll.

Doch Spannung verspricht der Kampf um Rang zwei, der in diesem Jahr - vorausgesetzt kein Moselteam steigt aus der Bezirksliga West ab - zur Relegation berechtigt. Lediglich der FC Kinderbeuern und besagte Sehlemer kommen für dieses Privileg in Frage. Am Sonntag gegen die Rheinlandliga-Reserve der SG Laufeld wollen die Rot-Weißen Farbe bekennen und zeigen, dass auch der Tabellenführer zu knacken ist.

Die Spielordnung besagt, dass die letzten vier Spieltage kein Stammspieler aus der eigenen höher klassigen Mannschaft in der Reserve eingesetzt werden darf. Also werden Spieler wie Duwaine Nahlen und Kevin Kaiser fehlen. Trainer Rainer Schwind hofft jedoch auf den Einsatz von Sascha Lehnertz, Volker Weiler und Mike Conrad, allesamt Akteure mit höher klassiger Erfahrung, aber eben keine Stammspieler.

Rainer Schwind ist voll des Lobes üher den anhaltenden Höhenfluges seiner Elf. "Gegenwärtig läuft alles nach Maß. Es macht richtigen Spaß, und das setzen die Jungs auch auf dem Spielfeld um. Alle fünf Spiele der Rückrunde haben wir - teilweise klar - gewonnen. Die überzeugende Spielweise hebt natürlich unser Selbstvertrauen." Ob Laufeld auch in Sehlem punkten kann, hängt von der Tagesform ab.

Keeper Andreas Jany ist nach seiner Rotsperre wieder dabei, und weiß mit seinem Bruder Michael einen ausgezeichneten Libero vor sich. Im Sturm hat der Übungsleiter die Qual der Wahl, da "wir ständig rotieren können und die Anfangsaufstellung nie dieselbe ist". Thomas Hein, Christian Ludwig, Thomas Franzen und Sascha Lehnertz werden wohl variabel einsetzbar sein. Schwind geht von einem äußerst motivierten Gegner aus, der nochmal alles versuchen wird. "Wir wollen ein frühes Tor vermeiden und nicht ins offene Messer laufen."

Auf Sehlemer Seite werden die Karten zum Thema Trainer neu gemischt. Vorsitzender Keich spricht von einer "wichtigen Mannschaftsratsitzung am Donnerstag. Definitiv werden wir bis Saisonende keinen neuen Trainer installieren. Vermutlich wird Hermann Klippel das Training leiten. Die Trainingseinheiten in dieser Woche werden von Kapitän Andreas Lorig geleitet."

Noch immer hat der überraschende Rücktritt von Rudi Roth-Noss Wirkung gezeigt. Ohne plausible Begründung hatte der Erfolgstrainer in der Halbzeitpause vergangenen Sonntag gegen Minderlittgen (5:2) das Handtuch geworfen. "Wir wollen auf jeden Fall Zweiter werden und den Aufstieg in die A-Liga schaffen. Jetzt ist die Mannschaft gefordert, die Karre muss weiter laufen. Wenn wir am Sonntag Top-Form erreichen, dann können wir auch Laufeld schlagen". Bis auf Hubert Runge und Alex Klippel sind alle fit. Über die erfolgreiche Achse Uwe Minnebeck, Andreas Lorig, Axel Esch und Wolfgang Klar werden die Sehlemer ihr Spiel aufziehen - vorausgesetzt der Gegner lässt sie gewähren.

Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/KREISLIGA-B-II-Auch-ohne-Coach-am-Thron-kratzen;art673,390030

Datum: 1. April 2004

 

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SPIEL DES TAGES : Lehnertz-Tor für den Meister-Sekt

Von unserem Mitarbeiter 
JOHANNES AUMÜLLER

RIVENICH. Vorzeitige Titelfeier: Nach dem 1:0-Sieg beim Verfolger SG Sehlem ist der Laufelder Reserve Rang eins jetzt auch theoretisch nicht mehr zu nehmen.

Kaum hatte der souveräne Schiedsrichter Willi Fuxen (Badem) das Spiel zwischen dem Tabellenzweiten SG Sehlem und dem Spitzenreiter SG Laufeld abgepfiffen, da flogen ringsherum die Arme der Gäste-Spieler in die Höhe. Es war nicht nur der Jubel über einen 1:0-Sieg, es war auch nicht nur der Jubel über einen Erfolg gegen den schärfsten Verfolger - es war der Jubel über die vorzeitig gesicherte Meisterschaft.

Jetzt ist auch rechnerisch nicht mehr möglich, was vorher schon theoretisch kaum noch denkbar war - dass der große Vorsprung der SG Laufeld II so weit schmelzen könnte, dass sich noch einer der Verfolger aus Sehlem oder Kinderbeuern an der Elf von Trainer Rainer Schwind vorbeischiebt. "Wir wollten hier den Meistertitel unter Dach und Fach bringen", freute sich Schwind nach dem Abpfiff. "Das ist das i-Tüpfelchen auf einer ganz hervorragende Saison. Auch wenn das Spiel nicht ganz so gut war. Heute machen wir jedenfalls eine große Sause."

Fast ein Treffer aus 50 Metern

Zumindest in der ersten Hälfte dominierten seine Mannen aber das Geschehen. Die erste Groß-Chance führte zum ersten Tor, als in der 26. Minute nach einem Pfosten-Schuss von Volker Weiler Spielmacher Sascha Lehnertz schneller reagiert als sein Gegenspieler und zum 1:0 abstaubt. Fünf Minuten vor dem Halbzeit-Pfiff hätte Weiler schon für die Vorentscheidung sorgen können, doch nach einer schönen Vorarbeit von der rechten Seite, bei der die Gastgeber zu Unrecht auf Abseits reklamierten, zögerte er einen Moment zu lange beim Abschluss.

Die Platzherren hingegen kamen in den ersten 45 Minuten überhaupt nicht ins Spiel. Zu passiv agierten sie, zu hektisch und zu defensiv. Aber große Donnerwetter während der Halbzeit-Pause sind sie in Sehlem ja gewöhnt - spätestens seit in der vergangenen Woche Rudi Roth-Noss zwischen dem Seitenwechsel sein Trainer-Amt zur Verfügung stellte. Auch sein Nachfolger Klaus Keich, Vorsitzender des FC Esch, der die Mannschaft bis zum Saison-Ende betreut, benutzte beim Pausentee wohl einige harte Worte.

Und im zweiten Abschnitt stand auch eine vollkommen andere Sehlemer Mannschaft auf dem Platz. Kämpferischer, bissiger, mit mehr Zug zum Tor. Herbert Runge kam ins Spiel, ordnete zum einen die Defensive und sorgte zum anderen für einige lichte Momente im Spiel nach vorne. In der 69. Minute hätte der Ausgleich fallen müssen: Toller Pass von Daniel Esch auf Sascha Weiland, der allein vor Laufelds Schlussmann Andreas Jany auftauchte, jedoch den Torhüter anschoss.

Diese Szene war die einzige echte Groß-Gelegenheit für die Sehlemer. "Viele Chancen bekommst du in so einem Spiel nicht", trauerte Klaus Keich der vergebenen Möglichkeit hinterher. "Aber wir kämpfen weiterhin um den zweiten Platz. Nächste Woche spielen wir in Kinderbeuern, die Partie ist für uns ohnehin viel wichtiger."

Weil die Sehlemer in Durchgang zwei mehr Druck nach vorne machten, boten sich den Laufeldern zwangsläufig einige gute Konter-Chancen. Die beste hatte Thomas Hein, doch sein Schuss in der 72. Minute strich knapp am Gehäuse vorbei.

Die kurioseste Gelegenheit hatte allerdings Kapitän Daniel Bauer: Als Sehlems Keeper Uwe Minnebeck einen Abschlag weit nach vorne drosch und nicht direkt in seinen Kasten zurück lief, nahm sich Bauer einen Herz und versuchte, den Torhüter in Fabian-Ernst-Manier aus 50 Metern zu überwinden - nur knapp verfehlte der Weitschuss sein Ziel (48.).

Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/SPIEL-DES-TAGES-Lehnertz-Tor-fuer-den-Meister-Sekt;art673,392083

Datum: 4. April 2004

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KREISLIGA B II: Wer wird Zweiter?

Kinderbeuern . (F.Z.) Duell um den Vize-Titel hinter der SG Laufeld II: Der FC Kinderbeuern empfängt am Wochenende die SG Sehlem.

Einen herben Rückschlag im Kampf um Platz zwei musste der FC Kinderbeuern am vergangenen Spieltag mit der bitteren 0:3-Niederlage beim Erzrivalen SV Zeltingen-Rachtig hinnehmen, da die Elf von Spieler-Trainer Volker Scherrer in allen Mannschaftsteilen einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte, wobei selbst der sonst so souveräne Torwart Dominik Henchen ungewohnte Schwächen zeigte, so dass die Niederlage völlig verdient ausfiel. Da der FC Kinderbeuern wohl das schwerere Restprogramm als die SG Sehlem hat - er muss noch bei der bereits als Aufsteiger in die Kreisliga A feststehenden Reserve der SG Laufeld antreten -, nutzt der Elf von Spielertrainer Volker Scherrer gegen die Sehlemer nur ein Sieg, um diese von Platz zwei zu verdrängen, der eventuell zur Teilnahme an der Relegation um den Aufstieg in die Kreisliga A berechtigt.

Trotz des Aussetzers in Zeltingen setzt Spielertrainer Volker Scherrer im Tor erneut auf Dominik Henchen. Als Libero fungiert Jürgen Lenard, das Innenverteidiger-Duo bilden Andre Palm und Thomas Vogt. Aus dem kompakten Mittelfeld ragen die beiden Spielmacher Thorsten Neidhöfer und Udo Oster heraus, die an einem Glanztag zudem auch sehr torgefährlich sind. Mit Richard Kaufmann, Volker Scherrer und Neuzugang Christian Kappel, der von der SG Traben-Trarbach kam, zählt das Mittelfeld zu den besten der gesamten Staffel und auch der Angriff ist mit Stefan Nilles und Thomas Plankenhorn sehr gut besetzt. Als Alternativen stehen Spielertrainer Volker Scherrer noch Carsten Bilic, Roland Ingenfeld und Michael Neidhöfer zur Verfügung.

Die Spieler der SG Sehlem haben die Querelen, die zum Rücktritt von Erfolgs-Trainer Rudi Roth-Noss führten, nicht ablegen können und mussten sich zuletzt gegen Laufeld II mit 0:1 geschlagen geben, so dass der bereits sicher geglaubte zweite Platz wieder in Gefahr geraten ist. Bei einer Niederlage in Kinderbeuern würde aus dem Vorsprung von einem Punkt bereits ein Rückstand von zwei Zählern werden.

Die SG Sehlem reist nach Aussage des Sehlemer Vorsitzenden Hermann Klippel "siegessicher nach Kinderbeuern um mit einem knappen 2:1-Sieg vorzeitig die Weichen auf Platz zwei zu stellen". Nach dem Rücktritt von Trainer Rudi Roth-Noss, der vor allem durch Problem mit den jüngeren Spielern der SG Sehlem/E/R ausgelöst wurde, leitet bis zum Saisonende ein Trio den Trainingsbetrieb, wobei an der Linie der Vorsitzende des SV Esch, Klaus-Alfred Keich, verantwortlich ist und das Training von den Spielern Axel Esch und Andreas Lorig geleitet wird. Ein neuer Trainer wird erst für die Saison 2004/2005 verpflichtet.

 

Datum: 15. April 2004

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KREISLIGA B II

WITTLICH. (F.Z.) Turbulentes Verfolger-Duell: Beim Spiel zwischen dem FC Kinderbeuern und der SG Sehlem sahen die Zuschauer insgesamt drei Elfmeter (zwei getroffen, einer verschossen), einen Platzverweis und vier Tore. Das glücklichere Ende hatten die Sehlemer für sich, sie siegten mit 2:1 und dürfen sich damit eventuelle auf eine Aufstiegs-Relegation freuen.

SG Laufeld/N/W II - SpVgg Minderlittgen/H4:0 (1:0)

Tore: 1:0 (43.) Rainer Schwind, 2:0 (65.) Johannes Becker, 3:0 (75. ) Thomas Franzen, 4:0 (80.) Rainer Schwind mit Kopfball

SG Traben-Trarbach - SG Niederemmel/Piesport1:1 (1:0)

Tore: 1:0 (25.) Thomas Müller, 1:1 (85.) Oliver Rube

SG Altrich/Wengerohr - SpVgg Mülheim/B2:2 (0:1)

Tore: 0:1 (15.) Björn Künster, 1:1 (50.) Jörg Vollmer, 1:2 (55.) Björn Künster, 2:2 (65.) Jörg Vollmer

Türk Gücü Wittlich - SV Zeltingen Rachtig1:3 (0:3)

Tore: 0:1 (5.) Malte Bölinger, 0:2 (15.) Christian Bastian, 0:3 (35.) Michael Roth, 1:3 (75.) Tekim Ersoy

FC Kinderbeuern/H - SG Sehlem/Esch/Rivenich1:2 (0:0)

Tore: 1:0 (55., Foulelfmeter) Stefan Nilles, 1:1 (65., Handelfmeter) Sven Hasenstab, 1:2 (84.) Thomas Keich.

Besondere Vorkommnisse: Der Torwart des FC Kinderbeuern/Hetzhof, Dominik Henchen, wehrt in der 80. Minute einen Foulelfmeter von Thomas Keich, rote Karte wegen absichtlichen Handspiels in der 65. Minute für Udo Oster (FC Kinderbeuern/Hetzhof)

FSV Salmrohr III - SG Dreis/Dörbach II2:0 (0:0)

Tore: 1:0 (50.) Manuel Mergen, 2:0 (75.) Christoph Haubrich

SG Buchholz/M/H II - FC Bergweiler6:1 (2:0)

Tore: 1:0 (10.) Michael Quade, 2:0 (35.) Mohammes Muktar, 2:1 (60.) Manuel Lenz, 3:1 (75.) Mohammed Muktar, 4:1 (80.) Mohammed Muktar, 5:1 (82.) Michael Quade, 6:1 (88.) Michael Quade

Besondere Vorkommnisse: rote Karte wegen wiederholten Foulspiels in der 70. Minute für Jens Kunsmann (FC Bergweiler), gelb-rote Karte wegen wiederholten Foulspiels in der 85. Minute für Jürgen Wallerang (SG Buchholz/Manderscheid/Hasborn II)

Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/KREISLIGA-B-II;art673,400532

Datum: 18. April 2004

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RELEGATION KREISLIGA A: Sekt oder Selters?

ALTLAY. (F.Z.) Lange mussten die beiden Tabellenzweiten der Kreisliga B auf den Start der Relegationsrunde um den Aufstieg in die Kreisliga A warten, doch jetzt geht es endlich los.

Alles hängt damit zusammen, wie viele Vereine aus dem Spielkreis Mosel aus der Bezirksliga West absteigen. Trotz der Punktgewinne des SV Hetzerath und der SG Bruch/G/A/N schweben beide Teams vor dem letzten Saisonspiel am Samstag weiterhin in höchster Abstiegsgefahr. Sollten beide Vereine in die A-Klasse absteigen, würde die SG Landscheid/B/G mit der DJK Morscheid und der SG Liesertal in die B-Klasse absteigen müssen und die SG Hundheim/Hinzerath müsste in die Relegation mit der SG Altlay/H/G/M und der SG Sehlem/E/R um einen freien Platz in der Kreisliga A. Durch diese Ungewissheit kommt dem ersten Relegationsspiel in Altlay bereits vorentscheidende Bedeutung zu, da sich nur der Sieger weitere Hoffnungen machen kann. Der Trainer der SG Altlay, Rainer Weirich, kann für die Partie gegen Sehlem aus dem Vollen schöpfen. Nur hinter Torjäger Guido Schmittinger steht ein beruflich bedingtes Fragezeichen. Mit Peter Pauly im Tor sowie Libero und Trainer-Bruder Ottmar Weirich und den beiden Innenverteidigern Oleg Baumann und Andreas Ströher ist die Abwehr nur sehr schwer zu überwinden. Aus dem kompakten Mittelfeld ragt der Trainer-Sohn Mario Weirich heraus. Unterstützung bekommt dieser von Achim Meurich, Sascha Kleinert und Carsten Hammes. Im Sturmzentrum ruhen die Hoffnungen auf Michael Schmidt sowie Guido Schmittinger, falls dieser rechtzeitig eintrifft. Als Alternative steht Ulrich Gödertz zur Verfügung. Da auch die Bank mit Sascha Schechtel, Ingo Grünewald und Manuel Hammen gut besetzt ist, würde ein Sieg der SG Altlay vor heimischen Fans nicht überraschen.

Ersatzgeschwächt muss dagegen die SG Sehlem/Esch/Rivenich in den Hunsrück reisen. Nach Aussage des Vorsitzenden des FC Esch und Teammanager Klaus-Alfred Keich stehen Torjäger Mario Haier wegen Urlaubs und Spielmacher Axel Esch wegen eines Knorpelschadens im Knie definitiv nicht zur Verfügung. Die Hoffnungen ruhen daher auf der sicheren Abwehr um Uwe Minnebeck im Tor sowie Andreas Lorig und Axel Jeutter. Im Mittelfeld soll Thomas Keich zusammen mit Marco Erz, Robert Runge, Stefan Berg und Daniel Esch die Fäden ziehen. Vorne werden Wolfgang Klar und Jürgen Hasenstab für Torgefahr sorgen. Daneben brennen Alexander Klippel und Youngster Johannes Wey auf einen Einsatz.

Die Begegnung der Relegation Kreisliga A/B-Mosel mit den Tipps von Rainer Weirich,Trainer SG Altlay/H/G sowie Klaus-Alfred Keich,Teammanager der SG Sehlem:Pfingstsamstag, 29. Mai, 17 Uhr:

SG Altlay/H - SG Sehlem/E/R2:1,0:1.

Die weiteren Begegnungen:

Pfingstmontag, 31. Mai, 15.30 Uhr:

Hundheim/Landscheid - SG Altlay

Freitag, 4. Juni, 20 Uhr, in Rivenich:

SG Sehlem - Hundheim/Landscheid

Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/RELEGATION-KREISLIGA-A-Sekt-oder-Selters-;art673,429363

Datum: 27. Mai 2004

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A-LIGA-RELEGATION: Noch einmal Vollgas

RIVENICH. (F.Z.) Das letzte Spiel der Saison: Sowohl die SG Sehlem als auch die SG Landscheid können sich noch ein A-Liga-Ticket erkämpfen.

Die Voraussetzungen vor dem entscheidenden Spiel des Jahres sind für den Teammanager der SG Sehlem, Klaus-Alfred Keich, alles andere als optimal. Seine Elf spielte bei der SG Altlay weit unter ihren Möglichkeiten und unterlag mit 1:2. Dieses Ergebnis konnten die Altlayer vor mehr als 400 begeisterten Zuschauern in Großlittgen aber nicht nutzen: Sie verloren mit einer völlig desolaten Vorstellung sang- und klanglos mit 0:3 und sind somit bereits aus dem Aufstiegsrennen für die A-Liga ausgeschieden.

Trotz aller Querelen in der Winterpause (Wechsel von Spielern zum Erzrivalen SV Niederkail) sowie der kurzfristig vor dem vergangenen Spiel erfolgten Trennung von Trainer Olaf Wagner haben sich die Spieler der SG Landscheid noch einmal berappelt und die SG Altlay dank einer geschlossenen Mannschaftsleitung besiegt. Großen Anteil an diesem Aufbäumen haben der Trainer der Reserve, Ralf Henkes, sowie der überragende Spielmacher Thomas Schäfer, die sich und das Team nach der Entlassung von Trainer Wagner Anfang Mai auf die Relegationsrunde sehr gut vorbereitet haben.

Matchwinner beim 3:0-Sieg gegen Altlay waren aber zwei Abwehrrecken aus dem Eifelort Schladt - Torwart Thorsten Engel und Libero Michael Schmitz, dem mit einem Freistoß aus mehr als 20 Metern bereits in der zweiten Minute die eminent wichtige 1:0-Führung gelang. Nach Aussage des Geschäftsführers der SG Landscheid, Norbert Heinz, "setzt die Elf auch in Rivenich voll auf Sieg und will sich mit einem knappen 1:0 den Klassenerhalt sichern".

Um eine weitere Zittersaison zu verhindern, wurde für die Saison 2004/2005 mit Jürgen Dinchel ein erfahrener Spielertrainer aus Burg/Salm verpflichtet. Da bis auf den verletzten Spielmacher Michael Schlösser der komplette Kader zur Verfügung steht, reisen die Mannschaft und die Fans der SG Landscheid/B/G siegessicher nach Rivenich.

Die Begegnung der Relegationsrunde A/B mit den Tipps von Klaus-Alfred Keich, Teammanager der SG Sehlem, Hermann Klippel, Vorsitzender des SV Sehlem sowie Norbert Heinz, Geschäftsführer der SG Landscheid/B/G:Sonntag, 27. Juni, 14.30 Uhr:SG Sehlem - SG Landscheid 2:0, 2:0, 0:1(in Rivenich)

Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/A-LIGA-RELEGATION-Noch-einmal-Vollgas;art673,452185

Datum: 24. Juni 2004

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