SG Salmbachtal
SG Salmbachtal

Das Jahr nach dem Aufstieg in der A-Klasse



KREISLIGA A : Die Respektlosen und der Nachbar

Von unserem Mitarbeiter 
LUTZ SCHINKÖTH

SEHLEM. Vor dieser Spielzeit lagen noch Welten zwischen den Kontrahenten. Doch nach drei Partien sind die gastgebende SG Sehlem und Lokalrivale SV Hetzerath verlustpunktfrei auf Augenhöhe.

Im Vorjahr entrann die SG Sehlem nur knapp dem Abstieg, nun präsentiert sie sich als Mannschaft mit Disziplin, gewachsenen spielerischen Mitteln und ohne Angst vorm Gegner. Frank Neukirch hat in seinem zweiten Jahr einiges umgekrempelt. So scheut der ehemalige Oberligaspieler des SV Klausen keine Konsequenzen, wenn es um die Disziplinierung der eigenen Truppe geht – doch der Erfolg gibt ihm recht. "Die Einstellung hat sich gewaltig geändert. Jeder kämpft jetzt wieder für seinen Verein. Doch auch spielerisch habe ich Fortschritte ausgemacht, obgleich noch nicht alles wunschgemäß läuft", erklärt Neukirch, der selbst als Libero die Abwehr dirigiert.

Die SG mit ihrem mageren 15-Mann-Kader hat bisher das Optimum herausgeholt. Ihr eigentliches Ziel: So schnell wie möglich die nötigen Zähler erspielen, um von der Abstiegsangst befreit Fußball spielen zu können. Die Mannschaft präsentiert sich in einem top-fitten Zustand, die Welle des Erfolgs soll auch gegen den großen Nachbarn aus Hetzerath nicht beendet sein. "Natürlich ist Hetzerath Favorit, wir wollen sie ärgern und möglichst gewinnen", sagt Neukirch.

Denn bei ihm gilt nur eine Maxime: auf den Platz gehen, keinen Respekt zeigen und den Willen zum Sieg demonstrieren. Die gute Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Elan soll dieses Vorhaben unterstützen. Einer, der den neuen Sehlemer "Young-Spirit" dokumentiert, ist Johannes Wey. Der erst 19-jährige Stürmer ist Neukirchs neuer Kapitän. In der vergangenen Saison erzielte er bereits zwölf Tore, Schnelligkeit und Treffsicherheit sind seine Stärken. Der Instinktfußballer ("Ich stehe immer dort, wo ich stehen muss") kam aus der eigenen Jugend der JSG Hetzerath/Föhren und durfte bereits als A-Jugendspieler vor 18 Monaten die Senioren verstärken. Unvergessen bleibt für die Sehlemer sein entscheidendes Tor zum 2:0 in der Aufstiegsrelegation gegen Landscheid im Frühjahr 2004, welches die Rückkehr in die A-Liga bedeutete. "Für diese Saison habe ich mir 13 Treffer und das Erreichen des Klassenerhalts vorgenommen. Wenn es klappt, wäre ich nicht böse, wenn ich mal höherklassig spielen könnte", sagt Wey.

Für Hetzeraths Trainer Rudi Jung ist bis jetzt ebenfalls alles optimal gelaufen. Die drei Aufsteiger wurden geschlagen. Bis auf den Kantersieg gegen Traben-Trarbach waren die Unterschiede aber nicht so gravierend. Der – wie in der Bezirksliga – dreimal wöchentlich trainierende Jung weiß, dass jetzt die wichtigen Spiele anstehen. "In Sehlem wird es sehr schwer. Die SG wird die Euphorie mitnehmen." Nicht nur die Zuschauer (mit bis zu 350 rechnen die Verantwortlichen), sondern auch die meisten Spieler kennen sich aus gemeinsamen Jugendzeiten. Für den verletzten Kapitän Volker Schönhofen wurde Eric Thielmann als Libero reaktiviert. Fragezeichen stehen hinter dem Einsatz von Sebastian Sungen. Befragt nach der taktischen Marschroute, lässt Jung die Katze noch nicht aus dem Sack. "Die Abwehr muss sicher stehen. Über die Hahn-Zwillinge wollen wir Tempo machen und Lücken reißen. Eine andere taktische Variante will ich als Trumpf-Ass im Ärmel lassen", erklärt Jung.

Dabei baut er auch auf seinen Torhüter Sebastian Marquenie. Der 25-Jährige verdiente sich bei der JSG Hetzerath/Föhren seine ersten Sporen, wechselte über Föhren nach Hetzerath. Dort ist Torwarttrainer Matthias Krames sein erster Ansprechpartner. "Bei ihm wird es nie langweilig, weil stets neue Trainingsinhalte dazu kommen", freut sich Marquenie.

Datum: 8. September 2005
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SPIEL DES TAGES: Weit weg von besseren Tagen

Von unserem Mitarbeiter 
LUTZ SCHINKÖTH

SEHLEM. Keine große Fußballkunst sahen die knapp 300 Zuschauer beim A-Liga-Gipfeltreffen in Sehlem: Das magere 0:0 beließ zwar sowohl die SG Sehlem als auch den SV Hetzerath in der Spitzengruppe, doch Titelanwärter sehen anders aus. So gesehen war es für die SG ein Erfolg, für den Favoriten eher eine dürftige Leistung.

Frank Neukirch blickte optimistisch in die Zukunft: "Sicherlich war das Unentschieden aus unserer Sicht etwas glücklich, aber dennoch verdient, weil wir hinten kompakt standen und kämpferisch alles gaben", meinte der Sehlemer Trainer. Dass es dennoch zum 0:0 reichte, verdankten die Platzherren aber auch dem Hetzerather Pech, die drei Mal nur den Pfosten trafen. 300 Zuschauer verbreiteten tolle Derbystimmung, doch die hoch motivierten Teams gestalteten eine Partie, die nur vom Kampf und der Spannung lebte.

Der erste Aufreger ließ nicht lange auf sich warten, als Daniel Hahn im Strafraum zu Fall kam, doch der umsichtig agierende Schiedsrichter Tell die Pfeife in der Tasche ließ (3.). Gäste- Coach Rudi Jung hatte mit der Aufstellung des bereits zurückgetretenen Liberos Thomas Sandner eine weitere personelle Überraschung parat. Beide Teams begannen hektisch und hatten Angst vor der eigenen Courage. Viele Fehlpässe und überhastete Aktionen prägten die Anfangsphase. Als die Jung-Elf langsam Oberwasser bekam, ergaben sich auch erste Möglichkeiten. Ralf Tibo traf aus Nahdistanz nur den Pfosten.

Da das Flügelspiel sträflichst vernachlässigt wurde, blieben weitere Gelegenheiten aber Mangelware. Kapitän Patrick Hahn besaß mit seinem Kopfball die zweite Gästemöglichkeit. Im Mittelfeld war kaum Platz zum Kombinieren, da die Räume sehr eng gemacht wurden und die Abteilung Offensive – vornehmlich bei den Sehlemern – kaum Durchsetzungsvermögen offenbarte. So ging es nach einem eher mittelmäßigen Kick in die Pause.

Ein Spiel aus der Feinkostabteilung des Fußballs war es auch in der zweiten Hälfte nicht. Der Bezirksliga-Absteiger agierte zu nervös und trennte sich häufig zu spät vom Ball. Bei der Neukirch-Elf lief zu viel durch die Mitte, Einsatz und Zweikampfverhalten prägten die Szenerie. Die erste wirklich gute Chance hatte der Tabellendritte, als Kapitän Johannes Wey Wolfgang Klar per Kopf bediente. Im Gegenzug verstolperte der eingewechselte Sven Krämer aus acht Metern den Ball.

Der Favorit kam gegen Mitte der zweiten Halbzeit zu mehr Spielanteilen. Thomas Follmann und die Hahn-Brüder drehten gehörig an der Angriffs-Schraube, doch Sehlems Spielertrainer Frank Neukirch organisierte seine Abwehr gut. "Ein typisches Null-zu-Null-Spiel", befand Sehlems Vorsitzender Klaus-Alfred Keich zu diesem Zeitpunkt, doch ein einziger persönlicher Fehler hätte die Entscheidung bringen können. Daniel Hahn nutzte einen solchen beinahe aus, doch erneut stand der Pfosten dem Sehlemer Glück Pate. Wie lange hielt die SG-Abwehr noch? Diese Frage beschäftigte nicht nur die Zuschauer aus beiden Lagern.

Denn die verstärkten Angriffsbemühungen der Gäste zwangen Sehlem zunehmend, den Abwehrriegel zu verstärken. Hetzerath übte zwar Dominanz aus, doch Spielverständnis und Geradlinigkeit fehlten gänzlich. Thomas Sandners Pfostenschuss vier Minuten vor Schluss sah wiederholt die Gäste im Pech. Axel Esch vergab die letzte Möglichkeit in einem Spiel, das maximal das Prädikat Magerkost verdiente. So zeigte sich Neukirch im Gegensatz zu Rudi Jung zufrieden, weil "wir mit dem Punkt leben können". Der Gästetrainer indes sprach von "fehlender Dynamik" und bemängelte, dass "wir zu wenige Chancen herausgespielt haben. Wir fanden heute keine Mittel, denn die vielen 1:1-Situationen brachten keinen Erfolg".

SG Sehlem: Minnebeck - P. Haubrich, Lorig, Barzen, Neukirch - Runge, Esch, Hasenstab, Keich (79. Erz) - Wey, Klar (86. Heine).

SV Hetzerath: S. Marquenie - Sungen - Eilenz, B. Marquenie, Sandner - J. Haubrich, P. Hahn, Follmann, Müller (75. Willems) - Tibo (46. Krämer), D. Hahn

Schiedsrichter: Tell (Neuerburg)

Zuschauer: 290

Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/SPIEL-DES-TAGES-Weit-weg-von-besseren-Tagen;art673,803185

Datum: 11. September 2005

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KREISLIGA A : Heinsdorf gut, alles gut...

Von unserem Mitarbeiter 
LUTZ SCHINKÖTH

NEUMAGEN-DHRON. Die Kreisliga A hat ihren Meister, ihren Vizemeister, die beiden Absteiger und eine Menge offener Fragen. Sowohl die Aufstiegsfrage vom SV Niederkail als auch die Abstiegsfrage vom TuS Platten sind in den heißen Juniwochen noch zu beantworten.

Erst am allerletzten Spieltag fielen die bereits Titel-sicheren Niederkailer noch vom Thron, während der scheinbare Zweite aus Neumagen sich Löcher in den Bauch freute. Als die Niederkailer in Morbach die Segel strichen, profitierte die Heinsdorf-Elf vom Ausrutscher des SVN und war in der Endabrechnung den Tick besser.

Doch die Irmisch-Truppe hat noch eine zweite Chance, wenn die Relegation zwischen dem Bezirksliga-Fünfzehnten sowie den beiden anderen Vizemeistern der A-Klassen ansteht. Voraussetzung ist jedoch der Aufstieg des SV Mehring in die Rheinlandliga.

Liga in zwei Lager geteilt

Sollte dieser Anlauf scheitern, muss, unterstützt durch die neue Spielgemeinschaft mit Binsfeld, ein neuer Anlauf her, um den Anspruch an Höherklassigkeit mit Leben zu erfüllen.

Das Spielniveau in der höchsten Spielklasse des Kreises Mosel ist zwar leicht angestiegen. Dennoch kommt man am Gesamturteil nicht vorbei, dass es für die Häfte der Liga um die Existenz geht, wo Willenskraft, Einsatz und Kampfkraft regiert.

In der Abschlusstabelle wird diese "Zweiklassengesellschaft" deutlich. Zur oberen Etage gehören neben Neumagen und Niederkail Lüxem als Dritter, die SG Bruch, der SV Blankenrath, die SG Reil und die Reserve der SG Laufeld, die allesamt positive Punkte-, sowie Torbilanzen aufweisen.

Der SV Lüxem war ausgeglichen gut besetzt und besaß gemeinsam mit den Reilern den sichersten Defensiv-Verbund. Doch die "Kleinen" vermiesten der Habscheid-Elf den ganz großen Wurf, zu viele Punkte wurden hier gelassen.

Die SG Bruch trudelte auf Rang vier ein. Die Achillesferse der Heckenländer war die Abwehr, als gewappnet für Höheres präsentierte sich nur die Offensive. Als großer Verlierer der Frühjahrsrunde entpuppte sich der SV Blankenrath, der lange an der Spitze stand, aber ab April zu viele Federn ließ und völlig einbrach.

Die Laufelder "Zweite" war lange Zeit die Überraschung. Zu Weihnachten noch auf Platz vier, nährte man noch Aufstiegshoffnungen. Doch Leistungsschwankungen und die fehlende Unterstützung der Rheinlandliga-Elf, verhinderten ein Durchstarten in die nächste Liga.

Die SG Reil präsentierte sich in dieser Saison als unbequemer Spielpartner. Die selbstbewusste und kampfstarke Truppe hatte mit dem Abstieg nie etwas zu tun. Auffällig die bärenstarke Abwehr, die lediglich 31 Treffer zuließ.

Alle Aufsteiger halten die Klasse

Als "launische Diva" erwies sich einmal mehr die SG Dhrontal/Haag, die ihren Anfangsschwung nicht mit in den Herbst nehmen konnte und das spielerische Potenzial nur selten abrief. Die beiden anderen Aufsteiger aus Sehlem und Morbach spielten oft am Limit und erhielten die Klasse einerseits mit einer starken Offensive (Morbachs 53 Tore) oder aber mit einer geordneten Defensivabteilung (Sehlem nur 43 Gegentore). Die SG Hundheim geriet ohne große Verstärkungen selten in Abstiegsgefahr und sicherte den Verbleib in der höchsten Kreisklasse. Für den TuS Platten wird das Nachsitzen um den Klassenerhalt zum unbestimmten Nachspiel.

Für den SV Binsfeld verhindert die neue Spielgemeinschaft mit dem SV Niederkail zwar einen Abstieg, doch glücklich ist man in dessen Lager nicht. Denn würde die SG irgendwann aufgelöst, begänne der SV Binsfeld in der B-Liga. Für den TuS Kröv brachte der Trainerwechsel mit der Installation von Peter Trampert zwar neuen Schwung, die Karre aus dem Dreck ziehen konnte er aber nicht. Sechs Pünktchen aus dem Frühjahr waren zu wenig, 23 geschossene Tore ebenso.

Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/KREISLIGA-A-Heinsdorf-gut-alles-gut-;art673,735500

Datum: 9. Juni 2005

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